Schon 750km als Handpferd!

Vor mehr als 15 Jahren, damals noch aktiver Distanzreiter, hab ich begonnen ein Reitbuch als Excel-Tabelle zu führen über gerittene km, Strecken, Hufbeschlag, Fütterung, Weideumstellungen, Wurmkuren… überhaupt alle Einzelheiten rund ums Pferd die man so leicht vergisst — ohne  die man aber nicht auskommt, wenn es irgendwann mal gilt nach Fehlern zu suchen die man gemacht hat. Oder generell, unvermeidliche Fehler „so klein wie möglich“ zu halten…

In Zeiten wo ich wenig ritt, hab ich mein Reitbuch (das vor 30 Jahren einen Vorgänger in Papierform hatte) manchmal nicht akkurat gepflegt, in Zeiten mit hoher Arbeitsbelastung für die Pferde aber immer. In manchen Jahren gingen die Pferde 4.000km im Jahr, geritten oder als Handpferd. In diesem Artikel (den ich mal für Distanz Aktuell verfasst hab) steht mehr dazu.

Die „Neue“ hat jetzt, in rd. 5 Monaten, genau 750km absolviert, das meiste als Handpferd (geritten noch keine 100) . Wir haben damit, und zwar ohne wirkliches Bewusstsein von „Arbeit“ – meine Pferde haben zwar einen Job aber ich „arbeite“ sie nicht… – ganz spielerisch und kinderleicht, eine Grundfitness aufgebaut, für Muskulatur, Sehnen und Hufe. Auf diese werden wir nächstes Jahr weiter aufbauen können. Jetzt beginnt die Zeit wo man bei ganzjähriger Weidehaltung wie ich sie pflege die Arbeitsbelastung zweckmäßigerweise stark runterfährt, auch wenn man keine monatelange „Winterpause“ macht – wovon ich (nicht bloss weil man im Hohen Taunus bei Schnee so herrlich reiten kann) nie ein Freund war. Üblicherweise ist der November mein reitschwächster Monat, dieses Mal war er es nicht. Und auch für meine beiden alten Pferde war es nochmal ein herrlicher Herbst…

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